Bastelstunde – Die Tubes

Ein Meer aus Farben

Hallo!

Heute gebe ich euch mal eine kleine Anleitung zum Nachbau meiner Lightpainting-Tubes. Die Tubes gehören zu meinen meistgenutzten Tools und kommen eigentlich zu jedem Shooting mit.

Also, was braucht ihr dafür?

  • Taschenlampe
  • Plexiglasrohr
  • Bucheinschlagfolie/Pergamentpapier/Irisfolie
  • Panzertape

Das Schwierigste für mich war es ein passendes Plexiglasrohr zu finden. Im Internet könnt ihr die in allen Längen und Durchmessern bestellen. Günstig ist das nicht, aber ihr habt immerhin die freie Wahl und könnt eventuell schon vorhandenes Equipment nutzen.

Der Bausatz – Viel braucht ihr nicht

Im heimischen Baumarkt bekam ich nichts außer verwunderten Blicken. Vielleicht habt ihr aber dort dennoch Glück. Es kann helfen nach Schutzrohr für Leuchtstoffröhren zu fragen. Meine Rohre habe ich letztlich im Elektrogroßhandel über meinen Vater bezogen.

In die Rohre müsst ihr für eine gleichmäßige Lichtverteilung noch eine Einlage packen. Vielleicht habt ihr schon etwas Geeignetes zu Hause. Gut funktionieren Pergamentpapier, Bucheinschlagfolie oder farbwechselnde Irisfolie. Ich nutze gerne Bucheinschlagfolie, schneide sie passend zurecht und lege sie einlagig in das Rohr. Am Ende befestige ich sie mit etwas Panzertape.

Ein Endstück – klare Folie im Rohr mit einem Stück Tape befestigt

Falls ihr mit dem Gedanken spielt euch eine Taschenlampe zu kaufen, schaut danach, dass der Kopf der Lampe gut in das Rohr passt und sie einen Clip zur Befestigung hat. Gut geeignet sind dimmbare Taschenlampen, die möglichst auch einen Blinkmodus haben. Schön ist, wenn man sie am Ende steuern kann, aber das ist tatsächlich schon Luxus. Wenn ihr in der Dämmerung fotografieren wollt, achtet darauf dass ihr ein lichtstarkes Modell mit etwa 1000 Lumen kauft. Man muss sich ein bisschen durch die Modelle probieren um zusätzlich eine schöne Abstrahlcharakteristik zu finden. Grundsätzlich sind engere Lichtkegel besser geeignet. Für konkrete Tipps dürft ihr euch gern persönlich an mich wenden, damit mir hier keine Werbung unterstellt wird. 🙂

Eine 1/3 – 2/3 Aufteilung. Auf dem Bild leuchtet später nur das obere Ende besonders hell.

Im Idealfall habt ihr jetzt eine tolle Kombination für die ersten Tube-Lightpaintings. Was ihr beim Malen und Fotografieren beachten müsst, erfahrt ihr in einem späteren Beitrag.

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